Das bedeutet Branding wirklich!


Aus allen Richtungen hört man dieses Wort. Jeder spricht von „Branding“. Doch, wenn man einmal genau hinhört, fällt auf: Viele benutzen es als Synonym für etwas anderes oder geben ihm gar eine ganz andere Bedeutung. Heute schauen wir einmal hinter die Kulissen und bringen alle Bedeutungen zusammen, um zu verstehen, was Branding wirklich bedeutet.

Definition von Branding laut Google

Genau diese Frage habe ich mir auch gestellt. Einfach, weil ich dieses Wort in der letzten Woche in mindestens 5 verschiedenen Kontexten gehört habe. Aus diesem Grund ist dieser Artikel entstanden.

Wenn man nicht genau weiß, was ein Wort bedeutet, was tut man dann? Dr. Google fragen! 

Genau das habe ich für euch schon mal gemacht und nach dem Begriff „Branding Definition“ bei Google gesucht. Unsere Suchmaschine findet innerhalb von 0,59 Sekunden 2 Definitionen:

  • Entwicklung von Markennamen
  • Das Einbrennen von bestimmten Mustern in die Haut mithilfe einer heißen Nadel

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Wenn ihr aufgrund der 2. Definition auf meine Webseite oder diesen Artikel gestoßen seid, dann muss ich euch leider enttäuschen… Ich brenne niemanden etwas mit einer heißen Nadel auf der Haut ein. 🙁 

Die erste Definition lässt schon mal vermuten, dass Branding etwas mit Marken (Brands) zutun hat. Doch irgendwie haben wir ja noch keine richtige Marke, wenn wir nur einen Markennamen entwickeln. Wieso sprechen dann alle von Branding? 

Corporate Design = Branding? 

Wer mich kennt, der weiß: Ich habe meine Wurzeln im Mediendesign und der Corporate Identity Entwicklung. Im Design-Kontext wird oft die Corporate Identity und das Corporate Design als Branding bezeichnet. Hier bei ist ganz wichtig zu merken: Corporate Design und Corporate Identity bedeuten nicht das gleiche! Wenn ihr den genauen Unterschied kennenlernen möchtet, dann könnt ihr das hier tun. 

Design als Branding zu bezeichnen, ist leider genau so unvollständig wie die beiden oberen Definitionen, die Google uns nannte. 

Branding ist ein Prozess

In Wirklichkeit ist Branding viel umfassender und größer. Es ist kein Zustand, sondern ein Prozess mit mehreren Haltestellen. Branding beginnt bei dir, deiner Idee und Vision. Es verläuft über dein Design, über die Art und Weise wie du mit Kunden kommunizierst, wie der Kunde mit dir in Berührung kommt, wie es sich anfühlt mit deiner Marke Zeit zu verbringen, wie er konsumiert, wie er kauft und wie er mit deiner Marke verbunden bleibt.

Was du aus diesem Artikel umsetzen kannst: 

  • Frage dich, in welchen Zustand du deine Kunden bringen möchtest. Dabei darfst du tiefer gehen als „in einen guten Zustand“. Welches Gefühl bekommen deine Kunden, wenn sie mit dir in Kontakt treten?
  • Wenn DU zur Marke werden möchtest, frage deine Freunde, was sie an eurer Beziehung schätzen. Welche Komponenten kannst du für dein Business übernehmen? 
  • Bei wem musst du dich dringend mal wieder melden? Nimm den Hörer in die Hand & fang an zu wählen. 🙂 
  • Dieser Prozess ist nicht einfach so abgeschlossen. Wie in einer Freundschaft wird die Beziehung mit manchen Menschen spröde, wenn man keine Zeit mehr mit ihnen verbringt. Wenn du allerdings als Marke darin investierst, dich um deine „Freunde“ kümmerst – wirst du niemals alleine sein, ergo = immer tolle Kundenbeziehungen haben.

Deine Kirsten

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