Wie finde ich einen guten Designer?

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Gerade im Kunst und Design Bereich gibt es unzählige verschiedene Geschmäcker. Von Zeit zu Zeit erlebe ich es, dass manche Kunden mit manchen Designern nicht zufrieden sind. Selbst ich habe schon erlebt, dass was ich für ein grandioses Design halte, mein Kunde blöd findet. Liegt es jetzt daran, dass der Designer schlecht ist oder hat der Kunde einfach keine Ahnung?! 

Mit diesem Post möchte ich dir helfen, woran du ein gelungenes Design erkennst. Und wieso ein schönes Design nicht unbedingt ein professionelles Design ist. 

Jeder Designer entwickelt über die Zeit einen ganz eigenen Stil. Dieser hängt immer mit dem persönlichen empfinden für „Schönheit“ zusammen. Auch der Kunde hat ein eigenes Empfinden für Schönheit. Wenn diese beiden nicht matchen, dann wird die Zusammenarbeit oft schwierig. Deshalb gilt es vor Beginn der Zusammenarbeit herauszufinden, ob eure Vorstellungen kompatibel sind.

Egal, ob du jetzt Designer bist oder Auftraggeber: Wenn euer ästhetisches Empfinden nicht harmoniert, wird diese Zusammenarbeit für beide Seiten verdammt stressig. Deshalb solltet ihr zu Beginn der Zusammenarbeit immer schauen, was die Gegenpartei für einen Stil und für ein Schönheitsempfinden hat. Nur wenn dieses matched, können großartige Kreationen entstehen, die beide Seiten glücklich machen.

Schönes vs. professionelles Design 

Über Geschmack im Design lässt sich streiten – über Professionalität allerdings nicht. Oft kann man als Laie gar nicht genau sagen, ob ein Design nun professionell ist oder nicht. Vorallem wenn man selbst das Design als schön empfindet. Damit du genau sagen kannst, ob du ein professionelles Design von einem Designer bekommen hast, habe ich hier 4 Merkmale für gutes & professionelles Design: 

Gutes Design ist eindeutig

Nehmen wir das Beispiel Webseite, so ist es besonders wichtig, dass die Seite übersichtlich ist und der Benutzer direkt versteht, wie er über die Seite navigieren kann und schnell das findet, was er braucht. Deshalb ist gutes Design immer benutzerfreundlich und orientiert sich am „Form follows function“ Prinzip. Das bedeutet die Benutzbarkeit in den Vordergrund zu stellen und „den Weg zum Ziel“ schön und einfach zu machen. 

Gutes Design ist zielgruppenorientiert 

Ein Designer, der weiß was er tut, gestaltet zielgruppenorientiert. Das bedeutet den Kunden, der das Endprodukt benutzten wird, zu kennen. Denken wir beispielsweise an einen Flyer für ein Seniorenheim: Diesen Flyer werden wohl hauptsächlich ältere Menschen lesen. Deshalb sollte hier besonders auf die Schriftgröße geachtet werden, damit der Betrachter keine Lupe braucht. 🙂 

Einheitliches Design ist professionelles Design 

Natürlich gibt es für Logos, Webseiten, Icons oder Plakate ganz unterschiedliche Gestaltungsrichtlinien, doch generell kann man sagen, dass professionelles Design sehr einheitlich ist. Damit ist gemeint, dass die gleichen Farben, die gleichen Formensprache und die gleiche Typografie wiederkehrend und kontinuierlich auftritt. 

Gutes Design macht Spaß 

Kennst du diese Webseiten, die du dir anguckst und es ist ein pures Erlebnis sie zu erkunden? Die Farben und Fotos wirken einfach toll zusammen, Elemente erscheinen und bewegen sich, wenn man sie berührt, Farben verändern sich beim berühren – einfach ein kleiner Augenorgasmus. Und genau das ist es: aufregendes Design, dass Spaß macht. 

Ich hoffe diese 4 Punkte können dir dabei helfen, festzustellen was schönes Design von professionellen Design unterscheidet. Wie schon gesagt, gibt es für die Gestaltung von unterschiedlichen Medien verschiedene Schwerpunkte. Diese 4 gelten allerdings generell und können auf alles übertragen werden.

Ich wünsche dir ganz viele schöne Designs und Erfahrungen! 

Deine Kirsten

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